Prachtboulevard La Rambla

Eine der berühmtesten Stadtstraßen der Welt ist die La Rambla in Barcelona.  Sie führt direkt vom Hafen, wo das Columbus-Denkmal steht, zum Plaça de Catalunya im Zentrum oder natürlich umgekehrt. Der besondere Charakter dieses Boulevards  besteht in seiner einmaligen Vielfältigkeit. 

Beginn der La Rambla am Columbus-Denkmal. (Foto: Clipdealer)

In die Schlagzeilen gekommen ist die Straße im Spätsommer 2017 durch einen verheerenden Anschlag. Das darf und kann natürlich  nicht davon abhalten,  ihren Reiz und ihre Schönheit zu beschreiben.  

Bei einem beruflichen Informationsbesuch steht eine gedrängte Besichtigungstour auf dem Programm, wobei uns unser Begleiter und Dolmetscher Ramon „sein” Barcelona näher bringt. Erst blicken wir vom Mont Juic, dem Hausberg Barcelonas, auf die Dächer der Stadt; wir schlendern später durch das Gotische Viertel im alten Zentrum; besuchen den Hafen und das Tortre Agbar, ein modernes, 142 Meter hohes Bürogebäude an der Avinguda Diagonal.

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Fußballstars beim mühseligen Zählen der Millionen

Dem Wahnsinn sind Tür und Tor geöffnet. Die internationalen Fußball-Klubs machen mit unvorstellbaren Summen Jagd auf die vermeintlich besten Spieler der Welt. Die Fußballtreter werden dabei mehr und mehr – und natürlich mit ihrem hoch vergütetem Einverständnis – zum handelbaren Gut. 

Unglaubliche Summen gehen im internationalen Profi-Fußball über den Tisch (Symbolfoto: Swift Publisher)

Juventus Turin kassierte  2016 für den Wechsel des 23 Jahre alten französischen Spielers Paul Pogba zu Manchester United sage und schreibe rund 120 Millionen Euro. Anfang August 2017 wechselte  der 25jährige Brasilianer Neymar für satte 222 Millionen Ablöse vom FC Barcelona zu Paris St. Germain,  juristische Scharmützel inbegriffen

Naive Betrachter werden vielleicht glauben, bei solchen gigantischen Transfersummem könne es sich keinesfalls um real vorhandenes Geld handeln, sondern nur um Monopoly-Spielscheine. Doch die genannten Summen sind keine Fiktion, sondern immer wieder neu bestätigte Nachrichten aus dem kapitalistischen Fußball-Alltag.

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Übungsleiter Pep Guardiola pflegt sein Credo vom Ballbesitz

Pep Guardiola, katalanischer Fußballtrainer, gilt derzeit als Maß der Dinge im Übungsleiter-Gewerbe. Mit 21 Titelgewinnen (FC Barcelona und Bayern München) innerhalb von nur sieben Jahren ist Pep Guardiola der effektivste Trainer der Gegenwart. Es wäre indessen ein falscher Ansatz, Guardiolas Arbeit nur auf Titel zu reduzieren.  

Pep Guardiola hat spezielle Vorstellungen vom Spiel. (Foto: Clipdealer)

Als der Trainer einmal nach seinen Antriebskräften gefragt wurde, berief er sich nicht auf die vielen gewonnenen Trophäen, sondern sagte:

„Mein Traum ist, mit meinen Spielern neue Ideen zu entwickeln und ganz neue Sachen auszuprobieren.”

Das klingt, und da sind wir der Wahrheit wahrscheinlich ganz nahe, nach dem Traum vom perfektem Fußball. Den wird es natürlich nie geben, weil die Unwägbarkeiten des Spiels dem entgegenstehen. Das trifft auch auf den Guardiola-Stil zu, der bei aller Faszination wegen der nicht enden wollenden Ballstafetten schnell langweilig wirkt.

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