Jagd nach einem Fensterheber

Wer ein älteres Automobil sein eigen nennt, kann ein Lied davon singen: Ist nämlich die Produktion eines Fahrzeuges erst einmal eingestellt, kann es mit den Ersatzteilen im Laufe der Jahre eng werden – besonders dann, wenn die aufgelegte Produktionszahl ohnehin nicht gerade in die Hunderttausende geht. 

Vergebliche Suche nach dem passenden Ersatzteil für ein betagtes Auto. (Foto: Clipdealer)

Mein Coupe Fiat war eines der letzten von insgesamt nur 72 762 Exemplaren, die in der Autoschmiede Pininfarina bei Turin zwischen 1992 und 2000 vom Band liefen. Letztes Produktionsjahr also vor immerhin 18 Jahren. Niedrige Stückzahlen eines Autos bedeuten aber auch verschwindend geringe Mengen an Ersatzteilen. Und alle, die nicht im Zweijahres-Rhythmus den fahrbaren Untersatz wechseln, sind irgendwann die Gelackmeierten.

Als im Oktober 2018 mein elektrischer Fensterheber auf der Fahrerseite (also links) seinen Geist aufgab, und die Scheibe sich nur noch mit roher Gewalt fixieren ließ, schien das zunächst kein wirkliches Problem zu sein. Eile war zwar geboten, der Herbst war schon eingezogen, und wer will schon bei Regengüssen mit offenen Fenster fahren – von der eindringenden Kälte ganz zu schweigen.  Weiterlesen

Handkäs‘ mit Musik und Gabel

Als ich dieser Tage in einer der traditionsreichen Frankfurter Äppelwoi-Wirtschaften saß, hörte ich ungewollt einem oberlehrerhaft geführten Gespräch am Nebentisch zu, in dem es um Handkäs’ mit Musik ging. Ein zweifelsfrei als Tourist auszumachender Gast hatte sich diese Frankfurter Spezialität servieren lassen. Sie bestand aus eben jenem Handkäse, dem das Gericht seinen Namen verdankt, und der dazu gehörenden „Musik”, nämlich Zwiebeln, Pfeffer, Salz, Kümmel, Öl und Essig, garniert mit einer Scheibe dunklen Brotes und Butter.

Eine Frankfurter Spezialität. (Foto: Erich Stör)

Der Kellner lieferte außerdem Messer und Gabel, was den Gast auch sogleich veranlasste, den Verzehr zu beginnen. Als er die Gabel in die Hand nahm, mischte sich ein knorziger Einheimischer – am gleichen Tisch sitzend – ungefragt ein, und erklärte ohne Widerspruch duldend, Handkäs’ mit Musik werde nur mit dem Messer gegessen. Und erklärend fügte er hinzu, mit diesem sei eine Scheibe des Handkäses abzuschneiden und nach dem „Baden” in Essig und Öl entweder direkt in den Mund zu schieben oder auf das Brot zu legen und von dort abzubeißen. Weiterlesen

Weißes Gold, schwarzes Gold

Das Hessische Ried wird im Osten von der Bergstraße und den Ausläufern des Odenwalds, im Westen vom mächtigen Rhein begrenzt, in Nord-Süd-Richtung reicht das Gebiet von der Kreisstadt Groß-Gerau bis hin nach Lampertheim. Des sandigen Bodens wegen ist die Region ideal für den Spargelanbau geeignet, was sich in zahlreichen bäuerlichen Betrieben zeigt, die das oft als „weißes Gold” bezeichnete Gemüse nicht nur an Großkunden liefern, sondern es auch in kleinen Verkaufsständen an den Straßen und in den Ortschaften selbst vermarkten.

Industrie-Denkmal: Die so genannte antike Pferdekopfpumpe auf dem Kühkopf. (Foto: Erich Stör)

Doch das Hessische Ried ist nicht nur vom schmackhaften Spargel der Äcker geprägt, sondern  auch vom „schwarzen Gold” namens Öl, das in mehreren hundert Metern Tiefe im Untergrund lagert.  50 Kilometer südlich von Frankfurt am Main werden kleine Mengen des kostbaren Guts seit Anfang 2018 wieder ans Tageslicht gepumpt. Weiterlesen

Kanapee am Straßenrand

Der Tag ist hellgrau. Dünn blinkt zwischen weißen Wolken ein Lichtstrahl aus Messing. Die fahle Sonne erhellt eine merkwürdige Szenerie. Auf dem schmalen Bürgersteig in Walldorf steht eine zersplitterte Küchenplatte, daneben ein kleiner Schreibtisch, dem drei Füße fehlen.  Und ein dreibeiniger, wackeliger Stuhl hält sich mit der Sitzfläche mühsam an einer Küchenspüle fest. Früher verchromt, hat sie sich längst dem fressenden Rost ergeben.

Ein altes Sofa steht am Straßenrand, bereit für die Sperrmüll-Abfuhr. (Foto: Erich Stör)

Sperrmüll-Tag! Unzählige Sachen, die der Mensch nicht mehr braucht, wenn er sich Neues ins Haus holt, kann (und muss) entsorgt werden. All die Dinge, die zu groß oder zu sperrig ist, um sie der Restmüll-Tonne zu entsorgen. Am Straßenrand steht einsam und verlassen ein gelblich-beiges Sofa, das bessere Tage längst hinter sich gelassen hat. Weiterlesen

Wenn der Friseur verschwindet…

Die verschlungenen Pfade des Lebens sind nicht nur mit Rosen bestreut. Spaß, Reisen, Urlaub und Freizeit sind für die aller meisten werktätigen Menschen eher die erholsame Ausnahme von den  Herausforderungen in Beruf oder Privatleben. Viele sehnen dann den Ruhestand herbei – ein schöner Status für diejenigen, die ihr Arbeitsleben hinter sich haben, aber nicht ohne für jene, die von ihnen „abhängig waren”, was auch der Autor in der jüngsten Vergangenheit am eigenen Leib erfahren musste.

Es ist nicht leicht, einen neuen Friseur zu finden… (Zeichnung:: Clipdealer)

Ich will hier gar nicht erst von der abgebrannten Werkstatt meines Autohändlers reden – so oft musste ich da nicht hin –, oder der plötzlich geschlossenen Metzgerei zwei Straßen weiter, aber doch von einigen „intimeren” Partnerschaften, die plötzlich und unerwartet „aufgekündigt” wurden. Weiterlesen

Ruinen und Äppelwoi-Schänken

Eher durch einen Zufall (Baustelle!) musste ich dieser Tage durch die Sachsenhäuser Wallstraße fahren. Das weckte urplötzlich Erinnerungen an einige meiner Jugendjahre in Frankfurt am Main. Im „Sachsenhäuser Kiez” aufgewachsen und erwachsen geworden! So lassen sich die Jahre beschreiben, in denen der Autor zwischen Äppelwoi-Kneipen wie dem „Klaane Sachsehäuser“, der „Affentorschänke“ oder „Dauth-Schneider“ erwachsen geworden ist. Von 1940 bis 1944 und von 1946 bis 1960.

Drei Äppelwoi-Kneipen dicht an dicht in Frankfurt. (Foto: Erich Stör)

Ende 1940 waren meine Eltern in die Elisabethenstraße 7 gezogen, die auch als „Sachsenhäuser Zeil” bekannt war. In dieser schmalen Straße waren außer „Schade & Füllgrabe” keine größeren Kaufläden zu finden, aber in jedem Haus befand sich doch ein kleines Geschäft – vom schmalen Tabakladen über ein „Bayerisches Schokoladenhaus” bis hin zur Bäckerei und Gastwirtschaft.

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Im Land der Kannenbäcker

Auf den Jahrmärkten aller Art sind an den Buden oder Verkaufsständen eine Vielzahl von Äppelwoi-Bembeln und Krügen in ihrer typischen grau-blauen Farbe zu entdecken. In Baumärkten finden sich neben Blumenkübeln aus Plastik auch bessere (und teurere) Exemplare aus Ton. In vielen anderen Geschäften und Supermärkten werden schön gestaltete „Römertöpfe” und diverse Gefäße in allen möglichen Farben feilgeboten.

Vielfältiges Kunsthandwerk im Land der Kannenbäcker im Westerwald. (Foto: Clipdealer)

Auf der Dippemess’ in Frankfurt frage ich einen Händler nach der Herkunft seiner Waren. „Einiges stammt aus dem Kannenbäckerland”, sagt der Mann, „das meiste aber wird inzwischen an verschiedenen anderen Standorten industriell hergestellt.” Aus diesem Grund hat das „Kannenbäckerland” an Bedeutung verloren.

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Wissenschaftsstadt Darmstadt

Darmstadt, etwa 30 Kilometer südlich von Frankfurt am Main und rund 50  Kilometer nördlich von Heidelberg gelegen, ist eine bunte und vielfältige Stadt an den Toren zu Odenwald und Bergstraße. Kunst, Wissenschaft und Raumfahrt sind große Erlebniswelten in der Stadt. Der Fünffinger- oder auch Hochzeitsturm auf der Mathildenhöhe in Darmstadt  ist eines der Wahrzeichen der südhessischen Stadt zwischen Heidelberg und Frankfurt.

Fünffinger- oder Hochzeitsturm in Darmstadt. (Foto: Clipdealer)

Wer als gebürtiger Frankfurter südlich von „Mainhattan” wohnt, hat die Qual der Wahl, wenn es um’s großstädtische Einkaufen oder unterhaltsames Verweilen geht. Weil der Weg nicht allzu weit ist, wird mehr und mehr Darmstadt – und immer weniger Frankfurt – als Ziel für einen Bummel zum Shoppen oder Schauen gewählt, denn von Mörfelden-Wallorf aus führt die Straße an Gräfenhausen vorbei direkt in das nördliche Darmstadt, nicht mehr als zehn Kilometer Wegstrecke.

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Wasserturm wird „Kulturpalast“

Wer mit Automobil oder Fahrrad über die B 44 von Frankfurt am Main in Richtung Groß-Gerau fährt und sich Mörfelden nähert – einem der beiden Ortsteile der Doppelstadt Mörfelden-Walldorf, sieht sogleich diesen Wasserturm. Das 35 Meter hohe Bauwerk wurde 1929 erbaut und diente bis in die 60er Jahre der Versorgung der Bevölkerung mit Wasser. 

Wasserturm am Ortseingang von Mörfelden. (Foto: Erich Stör)

Als der Turm dann stillgelegt wurde, wurde das Erdgeschoss zunächst einige Zeit als Zentrum der Jugendförderung genutzt. Naturfreunde sowie andere Vereine fanden zeitweise Unterschlupf. Später erlebte das Gebäude Führungen interessierter Bürger. Das 2016 gegründete „Projekt Wasserturm” – überwiegend aus Frauen bestehend –, möchte das Gebäude neuerdings wieder verstärkt künstlerisch und kulturell nutzen lassen. Erste Veranstaltungen gingen bereits im Oktober 2016 und im Jahr 2017 über die Bühne. Das Gebäude erwacht also zu neuem Leben.

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Trödelmärkte für Schatzsucher

Ob in Großstädten wie Frankfurt, Offenbach oder im Südtiroler Meran, wohin ich auch komme: – Floh- oder Trödelmärkte gibt es in meist in jeder Stadt oder Gemeinde. Vieles, was das Herz begehrt, ist an Wochenenden auf den  Tischen zu finden. Auch in Mörfelden-Walldorf läßt sich auf dem Festplatz jeden Monat einiges an interessanten Gegenständen entdecken.

Flohmarkt-Tische bestückt mit reichlich Krempel und Krimskram. (Foto: Clipdealer)

Der Händler ist entschlossen: „30 Euro, das ist das äusserste!”.  Der potentielle Käufer zögert noch, der Standbetreiber legt nach: „Das Teil kostet normal immerhin 50 Euro.” Das „Teil” ist eine weiße, ärmellose Jacke, tatsächlich ganz ordentlich anzusehen. Trödelmarkt wieder einmal, ähnliche Gespräche gibt es auf vielen Märkten in Deutschland (und Europa), an jedem Stand, hier und dort, und früher oder später.

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Farbenfrohe Ferien auf Eis

Kreativität, Musikalität und gute eisläuferische Fähigkeiten waren von jeher ausschlaggebend für den dauerhaften Erfolg von Eisrevuen. Um das Publikum zu fesseln, sind außerdem prunkvolle Ausstattungen, schillernde Kostüme und humoristische Einlagen unerlässlich. Als die amerikanische Eisrevue Holiday on Ice im Dezember 1951 erstmals in Deutschland gastierte, hatte sie alle diese wichtigen Elemente bereits überaus perfekt einstudiert.

Show-Elemente sind immer Erfolgsrezepte einer Eisrevue. (Foto: Clipdealer)

„Fox tönende Wochenschau” hatte im Kino-Vorprogramm des Roxy-Filmtheaters in Frankfurt einen Kurzbericht über den Erfolg der Eisrevue Holiday on Ice in Nordamerika gezeigt. Obwohl in Schwarz-Weiß und kaum länger als 30 Sekunden, waren die Bilder doch so beeindruckend, dass ich als junger Zuschauer hoffte, die temporeiche Show irgendwann in naher Zukunft auch in Frankfurt am Main live erleben zu können.

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Naturparadies Mönchbruch

Nahe der Stadt Mörfelden-Walldorf liegt das schöne Naturschutzgebiet Mönchbruch. Es erstreckt sich vom nördlichen Ende Walldorfs bis zur B 486, die zwischen Mörfelden und Rüsselsheim verläuft. Spaziergänge im Frühjahr oder Sommer lohnen sich immer. Wer in der morgendlichen Dämmerung unterwegs ist, kann auf den Wiesen bei guten Licht Rehe beobachten; auch Dam- und Schwarzwild tummelt sich hier. Tagsüber sind viele Besucher mit Fotoapparaten oder  Feldstechern ausgerüstet, um die Tiere im Bild festzuhalten oder auch nur zu beobachten.

Blick in den weitläufigen Mönchbruch bei Mörfelden. (Foto: Erich Stör)

Für Foto-Liebhaber bietet der Mönchbruch unglaublich interessante Motive, denn Schwarzmilane, Eisvögel, Waldohreulen, Reiher und Störche bewegen sich in dem weitläufigen Gelände, sogar Kanadagänse mit Küken sind hier zu Hause. Erlen, Wassergräben, alte Eichen und Sumpfwald prägen das Bild der Landschaft. Als ich an diesem schönen Tag im Frühling den Weg entlang wandere, erlebe ich als nur stiller Beobachter immer wieder diese einzigartige Vielfalt.

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Lokalbahn nach Offenbach

Bis Mitte der Fünfziger Jahre verkehrte zwischen Frankfurt-Sachsenhausen und Offenbach die „Lokalbahn“. Früher gezogen von Dampfloks, zuletzt mit Diesel-Kraftstoff befeuert. Ein kleiner historischer Rückblick auf diese ehrwürdige Bimmelbahn erinnert an vergangene Zeiten.

Heute gibt es nämlich im dichten Frankfurter S-Bahn-Netz an der Mühlbruchstraße noch immer die Station „Lokalbahnhof”. Sie ist nach dem alten Haltepunkt benannt, der bis 1955 die Städte Frankfurt und Offenbach verband. Vom alten Bahnhof selbst ist dort nichts mehr zu sehen; heute steht hier ein Geschäftsgebäude, Gleise der Straßenbahn befinden sich an jener Stelle, an der das Abfertigungsgebäude stand.

Lokalbahn von Frankfurt nach Offenbach (Foto: Swift Publisher)

An der nahen Kreuzung treffen Darmstädter Landstraße, Textor- und Dreieichstraße aufeinander. Eine Gaststätte trägt ebenfalls den Namen Lokalbahnhof. Auf der anderen Straßenseite ist immer noch das altehrwürdige Harmonie-Kino in Betrieb. Verschüttete Erinnerungen an Sachsenhausen werden wach, als ich dieser Tage hier vorbeigehe… Weiterlesen

Mordfall Rosemarie Nitribitt

Rosemarie Nitribitt, Beruf: Prostituierte, wurde Anfang November des Jahres 1957 – also vor über 60 Jahren – in ihrer kleinen Wohnung in einem Wohn- und Geschäftshaus der Frankfurter Innenstadt ermordet aufgefunden. Der Fall Nitribitt sorgte lange für Schlagzeilen, wurde in einem satirisch-kritischen Buch von Erich Kuby verarbeitet und dann mehrmals verfilmt. Warum erregte der Nitribitt-Mord die Öffentlichkeit über die Maßen, da doch unzählige andere Prostituierte davor und danach eher unbeachtet den Tod fanden? Die Antwort ist wohl in erster Linie in der gesellschaftspolitischen Situation der Bundesrepublik jener Zeit zu finden. Die Nazijahre waren von den Menschen schnell aus dem Gedächtnis verdrängt worden, die Herren in den weißen Westen hatten Oberwasser.

Das Geschäfts- und Wohnhaus, in dem die Nitribitt lebte. (Foto: Clipdealer 2011)

Gut Verdienende umgaben sich mit neuem Luxus, wozu bei dem einen oder anderem auch eine „Lebedame” gezählt haben dürfte. Es war die Zeit des so genannten „Wirtschaftswunders”. Innenpolitisch waren die Jahre geprägt von Ost-West-Konflikten, Wiederbewaffnung, NATO-Beitritt und Kaltem Krieg (mit KPD-Verbot). Gleichzeitig gab sich die Adenauer-Zeit mit ihrer übertrieben christlichen Attitüde prüde und kleinkariert.

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Am 50. Grad nördlicher Breite

Längen- und Breitengrade ziehen sich rund um die Erde: das Gitternetz, dass für die Navigation unerlässlich ist, bleibt für den Normalbürger unsichtbar, hat aber jenseits der Koordinaten für die Wissenschaftler und die Anwender vielfältige Bedeutung. Kurioserweise sogar für den Weinanbau. Jeder, der vom Stadtteil Walldorf ins nahe gelegene Mörfelden fährt (oder umgekehrt), passiert an der Bushaltestelle Vitrollesring ein kleines Hinweisschild, das den Bewohnern und Besuchern der Stadt erzählt, das just an dieser Stelle der „50. Grad nördlicher Breite” verläuft – tausendfach wird dieser Breitengrad täglich von den Menschen zu Fuß, im Bus oder Auto gequert, ohne das er bewusst bemerkt wird.

Der Hinweis auf den 50. Breitengrad ist im Bürgersteig eingelassen. (Foto: Erich Stör)

Das ist kein Wunder, denn die imaginäre Linie des Breitengrades ist weder sicht-noch spürbar, obwohl der ganze Erdball von der Gitternetz-Einteilung der 180 Breiten- und 360 Längengrade überzogen ist. Für die Luft- und Seefahrt ist die geographische Fixierung der Erde in  Längen- und Breitengrade enorm wichtig. Immerhin hat in Zeiten von GPS, Glosnass und Geocaching ein immer größer werdender Kreis von Interessenten gelernt, mit Koordinaten umzugehen. Und nur der Vollständigkeit halber sei hier angemerkt, dass bei automobilen Orientierungsfahrten bereits in den 60er Jahren Koordinatenpunkte gesucht werden mussten.

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