Radklassiker Paris-Roubaix über hartes Kopfsteinpflaster

Paris-Roubaix ist ein berühmtes Radrennen! Warum? Weil nicht nur über sauber asphaltierte Straßen, sondern auch über extrem schwieriges Kopfsteinpflaster gefahren wird, sodass diesen Klassiker eine ganz besondere Aura umgibt. Obwohl das April-Rennen immer noch offiziell als „Paris-Roubaix” firmiert, beginnt das Spektakel schon seit 1977 in Compiègne (rund 80 Kilometer nördlich von Paris), und hat seit langem in den Medien den martialischen Beinamen „Hölle des Nordens” erhalten.

Brutal-harte Passagen führen über das Kopfsteinpflaster. (Foto: Clipdealer)

Ein höchst zweifelhafter Begriff, bezieht er sich doch ursprünglich auf die in dieser Region erbittert geführten Schlachten des Ersten Weltkrieges mit Tausenden von Toten und Verletzten. Auch wenn das Rennen härteste Anforderungen an Mensch und Material stellt, verbietet sich eigentlich die medial-griffige Bezeichnung von der „Hölle des Nordens”. Weiterlesen