Jugend im Sachsenhäuser Kiez

Eher durch Zufall (Baustelle!) musste ich dieser Tage durch die Sachsenhäuser Wallstraße fahren. Das weckte in mir viele Erinnerungen an meine Jugend in Alt-Sachsenhausen. Im „Sachsenhäuser Kiez” aufgewachsen und erwachsen geworden! So lassen sich die Jahre beschreiben, in denen der Autor zwischen bekannten Äppelwoi-Kneipen wie etwa dem „Klaane Sachsehäuser“, der „Affentorschänke“ oder Dauth-Schneider“ geworden ist. Von 1940 bis 1944 und von 1946 bis 1960.

Drei Äppelwoi-Kneipen direkt und eng aneinander gereiht. (Foto: Erich Stör)

Ende 1940 waren meine Eltern in die Elisabethenstraße 7 gezogen, die auch als „Sachsenhäuser Zeil” bekannt war. In dieser schmalen Straße waren außer „Schade & Füllgrabe” keine größeren Kaufläden zu finden, aber in jedem Haus befand sich doch ein kleines Geschäft – vom schmalen Tabakladen über ein „Bayerisches Schokoladenhaus” bis hin zur Bäckerei und Gastwirtschaft.

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