Tausend Meilen durch Italien

Mitte Mai, Brescia, Italien. Menschen schlendern durch die meist sonnigen Straßen, in den Cafés herrscht reges Treiben, die Stadt ist überfüllt, es ist wieder einmal Mille Miglia-Zeit. Auf Hochglanz polierte Rennwagen, die alle im Originalzustand sein müssen und einst an den höchst gefährlichen Straßenrennen über 1000 Meilen in den Jahren zwischen 1932 und 1957 teilgenommen haben müssen, sind zu bewundern, wenn die historische Oldtimer-Parade, die Fans mit der Zunge schnalzen lässt: Oh ja, Bella Macchina!

Stoppuhren sind bei der Mille Miglia das Maß der Dinge… (Foto: Swift Publisher)

Bevor die Teilnehmer am 18. Mai zur ersten Etappe aufbrechen, gibt es den ganzen Tag über „Fachgespräche” an allen Ecken und Plätzen… Der Start der „Historic Mille Miglia” ist für Italien jedes Jahr noch immer ein grosses Ereignis, fast so ähnlich wie zu jener Zeit, als es noch in halsbrecherischem Tempo über Stock und Stein ging, dem Wahnsinn nahe und das im wahrsten Sinne des Wortes. In den Fünfziger Jahren wurde immer unverantwortlicher, ein solches Spektakel auf öffentlichen Straßen und in einem Höllentempo auszufahren.

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